Hallo Thomas,
die selben Erfahrungen habe ich auch gemacht. Sowohl die Festigkeit als auch die Elastizität nehmen deutlich ab. Was aber fast noch schlimmer ist, meine Resin Drucke schrumpfen alle über die Zeit. Dabei ist es ganz egal ob die nach dem Druck noch nachbelichtet werden oder nicht. Es ist ebenfalls egal ob die Druckteile bei völliger Dunkelheit im Karton lagern oder sogar schon lackiert sind. Auffallen tut dieses aber meistens nur wenn das Druckteil mit anderen Materialien kombiniert wird und auch auf die Länge.
So ist z.B. das Geländer meines PB170 über das Jahr über 1mm kleiner geworden bei ungefähr 20cm. Sind zwar nur 0,5 - 1% aber wenn dieses in eine gefräste Ladefläche aus Alu gesteckt werden soll. passt es eben nicht mehr.
Thomas O. hat geschrieben: ↑Fr 6. Feb 2026, 18:24
„la_Ultima2005“ hat inzwischen mal einen Druck mit einem FDM-Drucker versucht. Aber wie von mir befürchtet ist da Ergebnis leider nicht so gut geworden. Für dieses Verfahren sind die Stege doch leider etwas zu filigran. Hier ist die Resin-Sauerei dann doch die bessere Wahl.
Ich kenne die Abmessungen deiner Stege nicht, aber ich habe vor 4 Jahren ein Projekt begonnen, bei welchem die Stege aus Mangel an Lust auch erst einmal nur gedruckt wurden. Das Ergebnis war jedoch so überraschend gut, das daraus sogar eine ganze Kette entstanden ist (letzten Endes sogar zwei). Auch da es das Original ausschließlich mit schwarzen Stahlketten gibt und Lack auf Alu im Eis nicht lange überlebt.
Gedruckt als Hohlprofil inkl. Eiskrallen wo 1mm V2A Stifte eingepresst wurden für noch besseren Grip. Was mich damals geritten hat das Ganze zu verschrauben

weiß ich heute nicht mehr.
Ketten.jpg
Gedruckt seinerzeit auf einem Selbstbau RatRig, mit einem heutigen Drucker (BambuLab und Co.) ist sicher nochmals eine große Qualitätssteigerung bzw. Detailierung möglich. Bei FDM Drucken ist es meiner Meinung nach wichtig bei den Abmessungen ist Schichten und Linien zu denken. Also etwa bei der Höhe in 0,2mm Schritten und in der Breite die dementsprechende Einstellung aus dem Druckprofil. (Bei mir damals 0,35mm). Denn im Gegensatz zum Resin, wo Auflösungen um <50µ nahezu alles abbilden können, tut sich ein FDM mit "halben" Linien sehr schwer und das Ergebnis ist oft nicht wie gewünscht. Die heutigen FDM sind aber auch hier deutlich besser geworden, man könnte auch anstatt einer 0,4er eine 0,2er Düse verwenden.
Grüße Andreas
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