Drehbank aber welche???

Werkzeuge für den Modellbau
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Drehbank aber welche???

Beitrag von Leitwolf01 » Do 10. Mär 2011, 10:17

Hallo Zusammen,

Nachdem ich mir das Thema Schweißen abgeschminkt habe, brauche ich jedoch eine Drehbank. Seit Wochen bin ich schon aber der Suche nach einer Drehbank. Aber welche?? Es gibt ja so viele nicht nur vom Preis her sonder auch den den Typen.
Ich frage mich ernsthaft muss es eine Drehbank zb von Wabeco für 3000 € sein, oder kann es auch eine Drehbank um die 300 bis 400 € sein. Was habt Ihr denn für eine?? Worauf muss ich achten???

Lg Denis

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Re: Drehbank aber welche???

Beitrag von allwayblade » Do 10. Mär 2011, 16:55

Hallo Denis

Wabeco ist qualitativ exzellent. Von (zu) billigen Drehmaschinchen aus manchen Baumärkten würde ich aus Qualitätsgründen eher abraten. Ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis haben die Maschinen von Quantum bzw. Optimum, die recht empfehlenswert sind. Sie werden in Deutschland konzipiert und in China gebaut.

LG Georg

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Re: Drehbank aber welche???

Beitrag von joergkuhn » Do 10. Mär 2011, 18:25

Hi Denis,

ähm wofür brauchst Du die denn ?

Grüße

Jörg

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Re: Drehbank aber welche???

Beitrag von Leitwolf01 » Do 10. Mär 2011, 21:29

allwayblade hat geschrieben:Hallo Denis

Wabeco ist qualitativ exzellent. Von (zu) billigen Drehmaschinchen aus manchen Baumärkten würde ich aus Qualitätsgründen eher abraten.

LG Georg
Hallo Georg,

was gibt es denn da an Quatiltätsgründen zu bemengeln???

LG Denis


@ Jörg,

Ich brauche Drehbank zb für die Laufräder. Wenn ich Laufräder dünner machen möchte. Ich habe von einem Bekannten Felgen von einem Auto bekommen die ich gern dünner machen möchte. Außerdem auch für die Kerbungen der Laufräder, wie sie z.B der Marc und der André auf deren Bullys haben, eben so wie im Original,( was zugegeben nicht so einfach ist), aber ich brauche die ja auch für Wellen oder Lagerböcke, denn ich beschäftige mich ja nicht nur mit den PB sonder ich fliege ja auch.

LG Denis

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Re: Drehbank aber welche???

Beitrag von joergkuhn » Do 10. Mär 2011, 22:18

Nun ja,

ich denke nur dass Du für die Investition der Drehbank plus Zubehör wie Schneideisen - Bohrer, etc. schon eine Menge anderer
Dinge besorgen kannst.

Ist halt eine Kosten / Nutzen Rechnung...
Laufräder kann man zB. aus Gießharz herstellen - inkl. der Rillen - und kosten dann nur ein Bruchteil.

Ist nur meine Meinung - bevor ich halt in eine teure Maschine investieren würde - für um einige wenige Teile herzustellen...

Wünsche Dir denoch viel Erfolg und hoffentlich gute Tips hier, die Dir Deine Entscheidung nach der richtigen Maschine erleichtern

Grüße

Jörg

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Re: Drehbank aber welche???

Beitrag von HeikoMuff » Do 10. Mär 2011, 22:54

Hallo Denis,

du solltest dir auch überlegen, wie oft du so eine Drehmaschine im Jahr brauchen würdest. Wenn du nur dreimal im Jahr was drehen willst, lohnt sich so eine Anschaffung nicht. Da kannst du die Teile auch von einer Firma fertigen lassen. Falls du aber vorhast, tiefer in die Materie der Metallbearbeitung mit der Drehmaschine einzusteigen, dann macht der Kauf durchaus Sinn. Allerdings ist es alleine mit dem Kauf der Maschine noch nicht getan. Für das Zubehör solltest du auch noch einen größeren Geldbetrag einrechnen. Im Buchhandel VTH gibt es einige Bücher und auch einen Ratgeber, der sich mit Werkzeugmaschinen für die Dreh-Fräsbearbeitung im Hobbybereich befasst. Darin findest du bestimmt noch den ein oder anderen Tipp.

Gruß Heiko

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Re: Drehbank aber welche???

Beitrag von allwayblade » Do 10. Mär 2011, 22:57

Hallo Denis

Zur Qualität (zu) billiger Drehmaschinen (unter 1000 Euro): Problematisch kann der präzise Rundlauf des Futters sein, ferner die spielfreie Einstellung des Kreuztischs (manchmal gar nicht möglich!) und die absolute Parallelität von Hauptspindel und Werkzeugschlittenführung. Die vermeintlich preiswerte Investition entpuppt sich u.U. schnell als herausgeworfenes Geld. Lieber gleich eine vernünftige Maschine kaufen, an der man dann lange Freude hat.

Jörg hat natürlich Recht mit der Überlegung, ob man (Du) eine Drehmaschine überhaupt brauch(s)t. Einzelteile kann man sich ggf. gut von Freunden drehen lassen (einer der besten PB-Modellbauer überhaupt hat bis heute keine Drehmaschine). Andererseits kommt bekanntlich "mit dem Essen der Appetit" (so war es wenigstens bei mir), und wenn man erst festgestellt hat, WAS man mit einer Drehmaschine alles schönes machen kann, dann reissen die Ideen u.U. nicht mehr ab. (Unsere alte DDR-Drehmaschine ist übrigens in Max' Hydraulik-Artikel in der neuen TruckModell, die ab morgen am Kiosk ist, gut zu sehen).

Vielleicht hast Du ja einen Bekannten, bei dem Du mal ausprobieren kannst, ob das etwas für Dich ist (z.B. Alu drehen: fühlt sich an wie Schokolade).

Viel Spass beim Grübeln...

Georg

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Re: Drehbank aber welche???

Beitrag von RatracFan » Fr 11. Mär 2011, 18:03

Hallo zusammen,

Also ich würde Drehmaschinen wie zb. Einhell oder so was vorsichtshalber nicht vertrauen! ;)

Gruß Theo
Zuletzt geändert von RatracFan am Do 31. Jan 2013, 16:33, insgesamt 1-mal geändert.

Sebastian

Re: Drehbank aber welche???

Beitrag von Sebastian » Do 31. Jan 2013, 09:40

Hallo Denis,

schau mal im Internet unter RC-machines.com
Die Firma biete Drehmaschinen in verschiedenen Größen und Preisen an.
Die Drehmaschinen werden zwar in China hergestellt, sind aber von einer sehr guten Qualität, Rundlauf usw.
Die Firma RC-machines ist auf vielen Messen zu finden.
22 - 24 März 2013 in Sinsheim,
14 - 16 Juni 2013 in Friedrichshafen
2013 in Dortmund
Ich hoffe Dir geholfen zu haben
Gruß Sebastian

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Re: Drehbank aber welche???

Beitrag von usi72 » Fr 1. Feb 2013, 12:37

Hi Dennis,

ich persönlich hab' eine "Proxxon PD400" in der CNC-Ausführung. Die gibt's auch ohne CNC-Steuerung zum selber "rädeln" und eine uralte kleine "TOS" (ohne CNC-Steuerung).
Die Proxxon hab' ich neu gekauft, die TOS für quasi "ne Kiste Bier" vor'm Schrottcontainer gerettet.

Größer beider Maschinen:
- jeweils max. Spitzenweite um die 35cm (reicht für Modellbau völlig aus)
- max. spannbarer Rohling Durchmesser: 100mm
=> Da kannste einige Brocken einspannen :P

Wie meine Vorredner schon sagten:
Du solltest Dir erst mal ein finanzielles Limit setzen, was Du für den Spass bereit bist, auszugeben...
Dass sich aus rein wirtschaftlicher Sicht unser Hobby nie rechnen wird, ist jedem klar. Die Frage ist aber: möchtest Du Dir "den Luxus" einer eigene Drehmaschine leisten"?
Die Möglichkeiten der eigenen Teilefertigung / Flexibilität und Präzision heben dadurch das Niveau Deiner Modellbautätigkeiten auf eine ganz andere Ebene hoch.
Von den super-billigen Drehmaschinen würde ich ebenfalls Abstand nehmen. Das Ding soll ja nicht nur aussehen, wie eine Drehmaschine, sondern soll auch so verwendet werden können :-)

Die Proxxon wird teils in Industrie-Lehrlingswerkstätten verwendet, aber auch im industriellen Prototypenbau. Dürfte in DIESER Baugröße so ziemlich die Crème-de-la-Crème sein.
Die TOS ist ebenfalls eine ursprüngliche Industriemaschine.
Schau' doch mal in Versteigerungen nach. Da gibt's oftmals auch interessante Maschinen. (Die Uhrmacher-Maschinchen würd' ich aber nicht nehmen, da zu klein).

Der Händler aus Luxemburg ist mir ebenfalls bekannt. Ansonsten gibt's noch einen China-Importeur in 89231 Neu-Ulm (beginnt mit "P"), der ebenfalls sehr vernünftige Maschinen zu einem moderaten Preis hat. DIE Maschinen sind dafür wieder relativ groß... Ein Modellbaukollege von mir hat so eine... Is ebenfalls ein sehr vernünftiges Ding...

Was dann auch noch zu beachten wäre: gibt's denn auch vernünftiges Zubehör dazu?

Also, Du siehst, gar nicht so einfach. Setz Dir 'ne finanzielle Obergrenze, das schränkt den Suchradius deutlich ein.
Grüßle
Stefan

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