Wer ist Pistenraupenfahrer?

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Re: Wer ist Pistenraupenfahrer?

Beitrag von pawnee » Mo 25. Okt 2010, 17:58

Wenn du ein Foto von ihm reinstellst erklär ich ihn dir

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Re: Wer ist Pistenraupenfahrer?

Beitrag von Kässbohrer-fan » Mo 25. Okt 2010, 18:03

Ich hab leider kein bild von ihm. Hat sonst wer ein bild von ihm?

Mario S.
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Re: Wer ist Pistenraupenfahrer?

Beitrag von Mario S. » Mo 25. Okt 2010, 19:09

Könnt ihr für diese Problematik ein neues Thema eröffnen, da sonst dieser Bericht hier unübersichtlich wird.
Mich würde es auch mal interessieren, welcher Knopf für welche Funktion zuständig ist.

Ich habe es auch mehrfach so gemacht, wie es Michi beschreibt. Einach mal an der Garage nett gefragt und schon ging es los.

Nun back to topic.

Sehe ich das richtig, dass nur zwei Pistenraupenfahrer unter einer so großen Gruppe von Gleichgesinnten sind?!
Gruß Mario

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Re: Wer ist Pistenraupenfahrer?

Beitrag von KundKBahner » Fr 11. Okt 2019, 16:56

Hier ist auch einer :-)

Fahre seit 3 Jahren, bin jetzt 18 (Ja das geht) und habe seit Saison 18/19 einen 600W Polar!
Angefangen habe ich mit einem Pistenbully260D den ich in unserem Skiclub am 400m Hang mit Tellerlift gefahren bin und auch jetzt noch
hin und wieder als Ehrenamtlicher Fahrer fahre! Mein Hauptgerät ist aber mein 510PS starker Pistenbully 600W Polar Bj2010....wer interesse hat ich kann gerne Bilder senden....und wenn mal wer in der Nähe ist, kann er auch gerne mal mitfahren :-)

GLG
Österreichs wahrscheinlich jüngster Pistenbullyfahrer 8-)

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Re: Wer ist Pistenraupenfahrer?

Beitrag von pistenjäger » Mi 1. Jan 2020, 17:56

Hallo zusammen,

der Job als Raupenfahrer ist von der Arbeitszeit etwas gewöhnungsbedürftig. Wobei ein Fabrikarbeiter in der Spätschicht es genau so macht. Allerdings hat er je nach Gebiet bis 24 Uhr mindestens zu fahren. Familienleben ist da etwas schwierig.

Ich habe Raupenfahrer kennnen gelernt, bin auch gelegentlich mitgefahren. Wenn einer das dauerhaft macht, dann ist er auch irgendwann gut. Die heutigen Ansprüche an gute Pisten ist von vielen Faktoren abhängig, unter anderem vom Fahrer. So wie er mit dem Gerät umgeht, den Schnee kennt, ist es dann eine relativ leichte Arbeit. Aber die Bedingungen wie Wetter sind nicht immer gleich.

Einen Fahrer kenne ich, der kommt aus der Ecke von Schruns. Der ist im Sommer in Neuseeland, dort ist dann Winter. Das macht er schon seit mehreren Jahren, quasi ein Freak. Man könnte sagen, der ist gefragt. Denn die anhltende Erfahrung ist meines Erachtens für ein Skigebiet wichtig. Wenn man bedenkt, das ein Skigebiet wie Zermatt fast jedes Jahr den Europ-Award als bestes Skigebiet bekommt. Das liegt aber nicht nur am Piste präparieren. Immerhin hatte vor Jahren eine Schweizer Zeitung errechnet, was 1 Tag Skigebiet zu betreiben kostet. 290.000,-CHF - ganz schön happig, das war Arosa Lenzerheide, rund 350 Pistenkilometer. Alleine das Präparieren der Pisten sind fast 60.000,-CHF gewesen. PRO TAG!!!!! Da muss man was können. Zeit ist Geld....

Ich selbst konnte in 2011 das Beast selbst fahren, zuvor war eine Einweisung durch einen Vorführfahrer. Da gibt es einiges zu beachten, schon mal vorweg viele Sicherheitsdetails. Das ganze ist in vier Videos auf Youtube unter "Prinoth Beast Testfahrt" unter Pistenjaeger2010 zu sehen. Das hin und herfahren ist wohl noch relativ leicht. Aber dann noch ne Piste "designen", glaube da geht es dann ans EIngemachte. Da zum Freak werden braucht viel Geduld, vor allem dem Schigebietschef, der dann meine "Arbeit" sich von den Skifahrern erzählen lassen könnte...

Selbst in den Sommermonaten muss ein Raupenfahrer ab April oft schauen, in welchem Steinbruch ein Radladerfahrer gebraucht wird, und das ist wohl oft nicht bessser bezahlt.

So, das sind mal ein paar Eckpunkte, die mit Sicherheit ein paar von Euch kennen.

Grüße Michi

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