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Baubericht PB 300 Polar

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Re: Baubericht PB 300 Polar

Beitragvon Albert am Sa 17. Jul 2010, 09:11

Das Problem ist eigentlich leicht erklärbar ;)

Nachdem der Angriffspunkt gelenkig ist und die Gewindemutter für die Spindel mit Versatz zu dieser Drehachse montiert ist, ergibt sich ein Moment um diesen Drehpunkt. Da im Gewinde unweigerlich Spiel ist, verkippt die Mutter gegenüber der Spindel und führt zu erhöhter Reibung oder sogar zum Verklemmen (selbst in einer spielfreien Konstruktion entstehen hohe Reibungskräfte und Verschleiß). Wenn die Spindel genau durch die Mitte der Drehachse geht, dann verschwindet dieses Moment. Klaus hat es also richtig beschrieben.

In deinem Fall hat das schädliche Moment einen Hebelarm von 0.9 cm, ich weiß nicht, was für eine Kraft du vorne hast, aber die Kraft ist bei Spindelantrieben recht gewaltig. Wenn wir zB 200 N annehmen, dann ergibt das ein Moment von 200x0.9 = 180 Ncm, also das ist nicht ohne.

Grüße,
Albert

PS: Dein Modell schaut gut aus!
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Re: Baubericht PB 300 Polar

Beitragvon Klaus Bergdolt am Sa 17. Jul 2010, 20:56

Albert hat geschrieben:Das Problem ist eigentlich leicht erklärbar


...aber keiner erklärt es so schön wie Du. ;) Danke!

Ich will hier nicht vom Thema abkommen, aber die Bauart wurde übrigens sogar schon mal bei einem Graupner verwendet.
Man kann allerdings nicht erkennen, ob es auch die L-Hebelkonstruktion ist. Aber man sieht schön den höhengleichen Angriffspunkt der Gewindespindel.
Fein ist auch der entkoppelte Antrieb vom Motor. Schaut fast nach einem Drucklager aus und scheint dadurch sehr spielfrei zu sein.

Vielleicht kennt ja jemand "Golfpilot" und er erzählt uns noch ein bisschen was von seiner Konstruktion.

.
Gruß, Klaus

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Re: Baubericht PB 300 Polar

Beitragvon MarcSchroeder am So 18. Jul 2010, 09:17

hi

wenn einer die mailadresse haben möchte da könnte ich vieleicht helfen. ich denne den guten mann ist ein schweitzer.

gruß marc
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Re: Baubericht PB 300 Polar

Beitragvon mike-savage am Mo 19. Jul 2010, 08:12

Hallo Klaus und Albert,

ich danke euch beiden sehr für die Bemühungen.
Aufgrund der super Erklärung ist mir das Problem klar und bewußt geworden.
Wie es Klaus schon geschrieben hat, werde ich halt um die seitlichen Befestigungsbolzen nicht herumkommen, aber ich werde meine Konstruktion auf alle Fälle umbauen.

Eine Frage habe ich noch und zwar glaub ich, dass Michi (Pistenjäger) auch die Konstruktion mit Höhenversatz hat.
Wie funktioniert das bei dir Michi?
Vielleicht kannst du dazu etwas sagen?

Also nochmals danke für eure Hilfe und liebe Grüße

Michael
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Re: Baubericht PB 300 Polar

Beitragvon Albert am Mo 19. Jul 2010, 18:03

Hallo Michael,

es heißt ja nicht, dass es nicht funktioniert mit dem Höhenversatz. Nur handelst du dir unnötige Zusatzreibung (und Verschleiß) ein. Im Extremfall kann es auch klemmen und blockieren.

Albert
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